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Jekyl Lloyd // Belgischer Schäfer - Wolfs Mix



NAME: Jekyl Lloyd
HUNDERASSE: Belgischer Schäfer - Wolfs-Mix
ALTER: 5 Jahre
GESCHLECHT: Rüde

CLAN: -
RANG:Streuner



MEINE GESCHICHTE BEGINNT NEU


VERGANGENHEIT:
~ When you find the one person who connects you to the world, you become someone different, someone better. When this person is taken from you. What do you become then?~
// Wohin willst du jetzt gehen? Wohin führt dich dein Weg?// Dorthin, wo ich all das vergessen kann.//


Mein Leben begann vor vier Jahren und vor vier Jahren, geschah es auch, dass mein älterer Bruder aus dem Lager verbannt worden war. Aber das ist seine Gschichte nicht meine. Es ist die Geschichte von Sköll-dem Händler. Wir mögen zwar nicht aus dem gleichen Wurf stammen, so sind wir aber dennoch Geschwister. Denn unsere Eltern sind dieselben. Doch zurück zu mir. Ich wurde zusammen mit meinem Bruder Mac Tíre in einer kleinen Geburtstation geboren. Draußen herrschte gerade Sommer, ein ziemlich gefährlicher um ehrlich zu sein. Die Hitze hatte das Wasser verschwinden lassen und meinen Eltern fiel es schwer zu überleben. So wie es dem Hunden des Militärs generell schwer viel irgendwie das Jahr zu überstehen. Doch wir schafften es alle. Natürlich mit ein paar Verlusten, aber mein Bruder und ich waren stark genug und lebten. Wir wurden älter und wuchsen. Natürlich habe ich nicht mehr so wirklich eine Erinnerung daran, ich war ja nur ein Welpe. Aber ich habe niemals die bösen Geschichten über meinen dritten Bruder vergessen. Sie waren so schrecklich, aber irgendwie wollte ich das nicht glauben. Irgendwann würde ich ihn finden und ihn selbst fragen, ob es wahr ist, was dort geschehen ist. Als ich gerade 4 Monate alt lief ich aus dem Lager. Ich fand es lustig davon zu laufen und die Welt zu entdecken. Doch an diesem Tag lief ich in die Hände eines Menschen. Einem Menschen zu dem ich später aufsehen würde. Aber zuerst hatte ich wirklich Angst. Er packte mich und steckte mich in seinen Sack. Brachten mich fort von dem Ort, den ich kannte. Ich weiß nicht, was mit meiner Familie geschehen ist. Vielleicht leben sie noch, vielleicht auch nicht mehr. Irgendwann war diese Erinnerung einfach verblasst, denn mein neues Zuhause hat mich viel mehr in Anspruch genommen. Ich kam in ein anderes Militär Lager. Eines, dass für die Ausbildung von Kampfhunden spezialisiert war. Ich wusste nicht, warum sie mich, einen Mischling gefangen hatten. Aber sie begannen mich zu trainieren. Es war ein wirklich hartes Training. Sie schlugen mich, wenn ich mich falsch verhielt. Manchmal bekam ich auch tagelang nichts zu essen, bis ich verstand, was sie von mir wollten. Bis ich wusste, was sie mir befahlen. Mein Körper gewöhnte sich daran, manchmal einfach nichts zu bekommen und auch verhärtete er sich gegen die Schläge. Heute denke ich mir, dass es wohl gut war. Notwendig war. Aber als Welpe hatte ich einfach nur Angst und wimmerte vor Schmerzen. Es war so grausam gewesen und sehnte mich nach Hause. Doch eines Tages lernte ich einen guten Freund kennen. Er war ebenfalls Belgischer Schäferhund und hatte den Namen Torres. Er war schon älter und er half mir das alles zu überstehen. Er zeigte mir, wie schön es an diesem Ort sein konnte und wie gut die Menschen waren, wenn man erst einmal ihre Sprache verstand. Und so trainierte ich härter. Wurde älter und beendete irgendwann meine Ausbildung. Natürlich hatte ich hin und wieder den Drang eines Wolfes und hatte die Instinkte, zu fliehen oder die Menschen anzugreifen, aber ich schaffte es mich zurück zu halten. Für mein eigenes Wohl. Und als ich bereit war im Krieg eingesetzt zu werden, bekam ich meinen Soldaten zugeteilt, der sich um mich kümmern sollte. Er war so anders, als meine Trainer. So viel freundlicher und so voller Herzensgüte. Ich liebte ihn mit meinem ganzen Herzen und schwor mir, dass ich ihm immer treu sein würde. Bis zu dem Tag, an dem uns der Tod trennen würde. Nicht eher würde ich von seiner Seite weichen. Mir war nicht bewusst, dass es jener war, der mich hatte hier her gebracht.

//Ich kann dich verstehen... der Verlust muss schrecklich gewesen sein... für dich! // Als könntest du mich jemals verstehen!//

Ich hatte ein endlich ein alter von 2 1/2 erreicht und kämpfte nun schon seit einem Jahr im Krieg. Und der Krieg war etwas Schreckliches. Die Waffen der Menschen waren so viel gefährlicher als meine Zähne. Sie konnte so viel mehr zerstören und noch mehr Schmerzen bereiten. Ich tötete und tötete und verlor mich manchmal förmlich in einem Blutrausch. Tod den Feinden, das war es was zählte. Ich war dazu da um meinen Herrn zu beschützte und ich tat es mit meinem ganzen Körper. Ich war gerade wieder in einem meiner Einsätze, als ich das Pech hatte in der Nähe einer Granate zu sein, als diese hochging. Ich wurde von meinen Pfoten gerissen und landete mit einem heftigen Schlag am Boden. An diesem Tag dachte ich, dass ich sterben würde. Das meine Zeit als Kampfhund vorbei wäre. Denn eigentlich tötete man verletzte Hunde... aber vielleicht, weil ich nicht nur ein Hund war, ließ man mich am Leben. Mein Herr fand mich verletz auf dem Schlachtfeld und nahm mich mit. Brachte mich zu einem Menschen den sie „Arzt“ nannten. Ich hatte keine Ahnung was dieses Wort bedeutet, ich kann es ja kaum aussprechen, aber ich weiß jetzt, dass es so eine Art Heiler ist.  Er schaffte es, dass er mein  Körper wieder heil wurde. Mein Herr versuchte mir zu erklären was passiert war. Aber so sehr ich auch versuchte die Sprache zu verstehen, so sehr versagte ich auch. Es dauerte ein halbes Jahr, bis ich wieder wirklich laufen konnte und auch danach brauchte ich wieder Training. Aber er wich nie von meiner Seite. Er stand mir immer bei, wendete sich nie ab und nahm sich auch nie einen anderen Hund an seine Seite. Und deswegen wuchs meine Liebe zu ihm noch mehr. Und dann endlich ein Jahr nach dem Unfall war ich wieder Einsatzfähig. Stärker noch als wie zuvor. Denn ich hatte eine neue Mission. Aber an einem kalten Wintertag passierte etwas schreckliches, denn mitten auf dem Feld schien mein Körper zusammen zu brechen. Blut lief aus meinen Maul und ein unerträglicher Schmerz zuckte durch meine Pfoten. Hatte mich etwas getroffen? Eine Kugel? Wieder eine Granate? Tausend Gedanken waren in diesem Moment durch meinen Kopf gezogen. Allerdings war es nur eine leichte Nebenwirkung... wobei leicht, ist schwer zu sagen. Es war eine grauenhafte Nebenwirkung, aber ich musste wohl damit leben. Jedoch war ich nicht mehr dazu fähig auf die Schlachtfelder selbst zu gehen. So bekam ich andere Aufträge. Es machte mich so wütend und ich war eifersüchtig auf die Fähe, die meinen Platz an der Seite meines geliebten Herrn eingenommen hatte. Und eines Tages geschah es dann. Ich war gerade von einem Botengang zurückgekommen, als ich ihn sah. Er lag so reglos da. So unendlich reglos. Ich war auf ihn zugestürzt und hatte meine Nase in seine Seite gerammt. Aber er hatte sich nicht gerührt. Hatte mich nicht gescholten. Er war so leise... so unendlich leise. Ich begriff erst lange später, dass er für immer gegangen war. Das er im Kampf gefallen war. Ich gab die Schuld der Fähe, die am Rande stand und alles nur beobachtete. Diese miese kleine Fähe! Was hatte sie überhaupt hier zu suchen? Fähen waren für keinen Kampf geschaffen und ich begann sie so unendlich stark zu hassen, dass ich sie nun in jeder Fähe erkenne, die mir über den Weg läuft. Jene Fähe, die zugelassen hatte, dass er stirbt. Einige Tage blieb ich noch an dem Ort. Aber es zerstörte mich. Ich konnte einfach nicht länger bleiben. Denn in jeden Soldaten glaubte ich ihn zu erkennen und mein Herz wollte das nicht ertragen. Ich war in dem Moment feige. Denn ich rannte davon. Verließ das Vertraute und stürzte mich blindlings in das fremde Land. Ich kehrte aber nicht zurück zu meiner Familie. Nach all den Jahren konnte ich das nicht mehr. Ich hatte irgendwie sogar vergessen wie sie aussahen. Einzig und alleine die Geschichte, meines älteren Bruder, blieb mir im Kopf. Denn ich konnte ihn nun irgendwie verstehen. War nicht auch er geflohen und verbannt worden? Und ich hatte mich gerade selbst verbannt und war einfach verschwunden. In eine Freiheit, die ich hasste.

//Jetzt hast du ein neues Land erreicht! Was hast du jetzt vor?// Das weiß ich nicht.//

Ich habe nicht darauf geachtet wohin meine Pfoten mich tragen. Ich bin einfach weiter gerannt und gerannt. Fort von dem Schmerz, den ich noch immer nicht vergessen habe. Fast ein Jahr ist schon vergangen und ich habe nun ein neues Land erreicht. Einem Land weit ab von meinen Erlebnissen. Vielleicht kann ich dort neu starten, auch wenn ich das bezweifle. Mein Kopf vergisst nie etwas und mein Herz blutet noch immer.


DAS AUSSEHEN


AUSSEHEN:
STATUR
~A fairytale of broken souls~
//Nur weil du größer bist als ich, kannst du mich nicht besiegen!// Das hier wird dein Ende sein!//

„Noch nie in meinem Leben habe ich solch einen Rüden gesehen. Er war nicht so groß wie die Anderen und doch, erschien er mir wie das größte Wesen, auf dieser weiten Welt. Ich fühlte mich in diesem Moment so unendlich klein.“

An Größe fehlt es mir nicht, nein. Ich bin eigentlich ein recht großer Rüde, aber es gibt denke ich, viele Hunde die mich locker überragen. Wie sollte man das am besten beschreiben? Achja, mittelgroß. Das ist das richtige Wort dafür. Wobei es auch nicht perfekt zutrifft. Es gibt immer jemanden der Größer ist als man selbst.
Meine Statur im Allgemeinen ist recht athletisch. Also ich bin jetzt nicht dick, sodass ich mich nicht mehr bewegen könnte. Dafür haben meine Futterrationen schon gesorgt. Es ist einfach eine Mischung aus etwas Fett, Muskel und Knochen. Perfekt abgestimmt auf die Größe meines Körpers. Das Fett schützt mich vor Kälte im Winter, die Muskeln geben mir Kraft und die Knochen sind dazu da um alles zu tragen. Das ist eben das Prinzip des Körpers und niemand kann sich dagegen wehren.
Die Muskeln ziehen sich eigentlich über meinen ganzen Körper und man sieht mir an, dass ich kein schlechter Kämpfer bin. Besonders an den Hinterbeinen, vom springen und schnellen Wenden, sind meine Muskeln stark ausgeprägt. Im Krieg kann ein Sprung in die Höhe ziemlich schnell dein Leben retten. Und auch meine Kiefer-Muskulatur tritt stark hervor. Sie erzählt von einem starken Biss, der Knochen mühelos brechen kann.
Mein Kopf ist groß und passt sich meinem restlichen Teilen an. Die Schnauze lang und spitz. Mein Brustkorb ausgeprägt und gibt mir viel Raum zu atmen, was wiederrum gute Ausdauer schenkt. Alles ist etwas in die länge gezogen, aber macht mich nicht minder attraktiv.
Meine dagegen Pfoten sind ziemlich groß.Wenn ich mit ihnen zuschlage, kann ich anderen ziemliche Schmerzen zufügen. Sonst wirke ich wie ein ganz normaler Wolfsmix, wenn man von meinem Charakter absieht.

FELLFARBE
~Good Night... and never wake up again~
//Dein Fell.... es wirkt verändert?// Also habe wohl auch ich einen Dämon in mir.//

„Als wäre sein Fell in flüssiges Gold getränkt. Als wäre es nicht von dieser Welt und würde jeden Moment aus meinem Blickfeld verschwinden. So stand er vor mir, den Kopf zum Himmel erhoben und seine stechend grünen Augen wirkten für einen Moment so einsam wie nie zuvor. Warum muss das Schönste dieser Welt immer so Grausam sein?„


Ich sehe ein wenig anders aus, aber irgendwie auch nicht. Ich habe das Fell eines Belgischen Schäfers, aber irgendwie erinnert es auch an etwas Fremdes. Etwas Unbekanntes. Doch vielleicht ist es auch nur meine Sicht.
Mein Fell ist in einem warmen Hellbraun gehalten, fast schon Ockerfarben. Nur an der Schnauze, an den Ohren und an der Schwanzspitze ist es dunkelbraun, fast schwarz. Hin und wieder sind ein paar vereinzelte schwarze Stellen zu sehen, aber die sind sehr selten und fallen kaum auf. Das Fell an den Pfoten ist meistens auch etwas dunkler, aber das nur da sie vor Blut oder Dreck verschmutzt sind. Natürlich bleibt ein Soldat niemals ohne Narben und so zieht sich eine Narbe über mein linkes Auge und einige über meine Hinterpfoten und meine Flanke. Natürlich waren das nicht alle, aber die meisten werden durch mein Fell steckt, trotzdass es eher kurz und dünn ist.

AUGENFARBE:
~Eyes are the mirror of the soul~
//Sieh mich an, bitte!// Als würdest du es verdienen, dass ich meinen Blick an dir verschwende.//


Ich muss sagen, meine Augen stimmen nicht so wirklich. Aber irgendwie liegt diese Krankheit in unserer Familie. Von Vater zu seinen Söhnen vererbt. Und wenn ihr in meine Augen sieht, dann werdet ihr schnell erkennen, wer zu  meiner Familie gehört. Sie haben die Farbe von weichem Gras, welches sich im Wind wiegt. Grün, wie die Wiesen der Welt. Na, schon erraten? Jedenfalls ist diese Augenfarbe nicht gewöhnlich, aber sie hängt auch von einem Pigmentfehler in unseren Augen ab. Ich weiß nicht wie das sein kann, es ist einfach so. Manchmal hat die Natur eben ihre eigenen Wege.


SCHULTERHÖHE: 80 cm
GEWICHT: 40 Kg
ACCESSOIRES:Ich trage ein schwarzes Halsband und daran ist ein Tarntuch gebunden.
BESONDERES: Das Besondere an mir sind eigentlich nur meine Augen. Und vielleicht auch meine Gestalt, zum Teil die eines Wolfes ziemlich ähnelt. Doch ich bin mehr Hund als Wolf.


DER CHARAKTER


CHARAKTER:
~That’s what we learn in the war. In the end we are always alone und noone come to save you~
//Warum tust du das? // Warum? Weil ich diese Welt hasse.//

„Jedes Mal wenn ich ihn traf, schienen sich tiefere Wunden in mein Herz zu schlagen. Ich kann es einfach nicht mehr ertragen seinen Zorn zu spüren. Was ist nur aus ihm geworden?“


Ich bin ein ziemlich zorniger Hund. Vielleicht sogar recht schnell aggressiv, in einer gewissen Weise aber auch verbittert. Die Welt ist kein Ort mehr für  mich. Und ich würde gehen, wäre da nicht die Angst vor dem Tod.  Deswegen würde ich nie einfach so voreilig handeln. Ich bin ein Stratege. Ein Krieger. Ein Soldat. In mir existiert ein scharfer Verstand, der alles um sich wahrnimmt und kein einziges Detail je vergisst.
Ich habe Pläne in meinem Kopf, wie ich mein Land beschützten kann und alles was ich besitze. Es ist mir möglich innerhalb von Sekunden eine Situation erfassen und darauf reagieren. Wenngleich auch schneller mit den Zähnen, als mit Worten. Denn wenn ich einmal etwas habe, was mir gehört, dann lasse ich es nicht mehr los. Ich beschützte es mit meinem Leben. Selbst wenn es nur ein Stück Knochen sein sollte.

// Jekyl... ich liebe dich! // Nein..das tust du nicht! // Aber es ist wahr!// Dann bist du dumm. In meinen Herzen ist kein Platz für die Liebe.//

„Ich liebe ihn so sehr und doch fürchte ich mich vor dem Hass, den er mir immer entgegen bringt. Er wollte mich schon so oft töten und ich bin mir sicher, dass er es irgendwann schafft. Dennoch liebe ich ihn weiterhin. Manchmal denke ich, dass ich wirklich eine naive Fähe bin.„

Es gibt etwas in mir, dass so stark ausgeprägt ist, dass es fast niemand aufzuhalten mag. Nämlich mein Hass auf die Fähen dieser Welt. Wenn ich eine von ihnen treffe reagiere ich mit scharfer Zunge und harten Taten. Ich verabscheue dieses andere Geschlecht. Sie sind doch nur schwach und hilflos. Geprägt von einem weichem Herzen und dummen Gedanken. In meinen Augen sind sie bloß Objekte, die dazu da sind um Welpen zu Zeugen. Nichts anderes. So finde ich es lächerlich, wenn sie versuchen zu kämpfen oder ihre eigenen Träume in Erfüllung zu bringen. Solche Fähen sollte man in die Schranken weisen und sie einsperren. Genauso wenig würde ich zurück schrecken, wenn es darum ging eine zu töten.

// Warum hasst du mich nicht?// Ich.. weiß nicht... Nur, dass mich dein wahres Ich, sowie deine Maske anzieht. Du machst mich immer wieder aufs Neue neugierig. // Ich habe wirklich alles versucht, dass du mich genauso hasst wie alle anderen. // Dann hast du versagt.//

„Er fasziniert mich. Diese Ausstrahlung und diese kalten Gefühle. Wenn wir zusammen sind, ist er durch und durch Soldat. Kalt, egoistisch und mit einem Hass versehen, denn ich nicht verstehen kann. Doch einmal habe ich gesehen wie er alleine war. Habe den Ausdruck in seinen Augen gesehen. Den Schmerz des Kampfes und des Verlustes. Er ist nicht verloren, da bin ich mir sicher. Man muss ihn nur irgendwie erreichen!“


Selbst wenn ich meinen Gefühlen oft Ausdruck verleihe durch harte Worte oder Taten, bin ich auf eine Art und Weise verschlossen. Ihr würdet das wohl nicht wirklich verstehen. Habt ihr den jemals Soldaten gesehen die schon viele Kriege gekämpft haben? Die unzählige Feinde getötet haben? Auch sie haben diese mystische Ausstrahlung, die mich umgibt. Wir reden nicht über das, was vorgefallen ist. Das tut man nicht...sein Herz weiter mit den eigenen Taten zu belasten. Wir versuchen zu vergessen und zu verdrängen. Wir fressen unsere Gefühle in uns hinein und teilen die Erfahrung mit niemandem. Wer will denn schon wissen wie es ist, das Leben eines anderen zu beenden? Auch ich besitze sie, diese fremde Art. Wirke weit entfernt in meinem eigenen Kampf. Meine wahren Gedanken und Gefühle werdet ihr nie zu sehen bekommen. Denn dann wäre es so, als würde ich dem Feind alles über mich selbst verraten. Durch diese Einstellung wurde ich auch ein wenig Einsam. Ich verschloss mein Herz vor so vielen Dingen und verlor dadurch das Gefühl der Gemeinschaft. Diesen Weg, den ich gehen wollte, den hatte ich nicht geplant. Ich wollte niemals diese Freiheit gewinnen. Ich wollte weiter kämpfen... und doch habe ich verloren. Dieser Punkt ging an die Feinde.

// Wer ist da?// Da ist niemand. // Doch! Ich habe es genau gehört!//

„Sein Blick huscht hin und her. Unruhig und mit leichter Panik. Was er wohl gesehen hat? Seit er zurück ist, ist er so verändert!“


Schüsse. Knacken. Schmerz. Immer wieder höre ich und fühle die Dinge, obwohl sie nicht hier sind. Ich bin auf eine gewisse Weise paranoid geworden. Ich sehe hinter jedem Busch eine Gefahr. Bei jedem Geräusch erwarte ich das schlimmste. Ich bin immer angespannt und bereit zum Kampf und Überraschungen hasse ich noch mehr. Manchmal macht mich das ziemlich fertig. Es macht mich halb Wahnsinnig. Selbst jetzt wo ich weit weg bin von alldem, werde ich es nicht los. Es hat sich eingebrannt in mein Gehirn und scheint mich immer wieder ärgern zu wollen.

//Mein Herr war alles was ich hatte.// Und was ist mit mir?// Du bist nichts weiter als eine Belastung!//

„Warum lässt du dich so gehen? Wie kannst du dich so sehr an jemanden binden, dass du jetzt wo er fort ist daran zerbrichst? Solch eine Seele warst du doch sonst nie!“


Früher war ich sehr loyal, ich hielt zu meinem Wort und tat das, was man mir befohlen hat. Aber das alles ist zusammen mit meinem Herrn gestorben. Ich habe meine Loyalität verloren und man sollte mir nicht mehr wirklich vertrauen. Ich könnte zum Verräter werden, schneller als man denkt. Ich habe nichts mehr,  das mich binden würde. Was auf einen Art und wiese wieder erschreckend ist. Ich kenne diese Ungezwungenheit nicht und möchte sie auch nicht wirklich kennen lernen. Ich hasse die Welt... und langsam beginne ich auch die Menschen zu hassen. Weil sie mir das genommen haben, was mir wichtig war.

 

STÄRKEN:
~My destiny was to fight~
//Du bist nicht schwach!// Ich weiß... ich habe mehr Erfahrung als du denkst.//


Meine Stärke... meine Stärke ist der Kampf. Ich bin gut darin meine Zähne einzusetzen und meine Pfoten zum Schlagen. Ich wurde dazu ausgebildet und diese Ausbildung hilft mir, in dieser rauen Welt zu überleben. Aber das hier, ist ein Welpenspiel im Gegensatz zu dem, was ich hatte durchmachen müssen. Genauso bin ich gut darin mich zu verbergen. Hinter einem Baum in einer Mulde. Ich kann zur Erde selbst werden, unsichtbar vor den Augen anderer. Was auch dazu führt, dass ich sehr gut schleichen kann. Trotz großen Pfoten ist es mir möglich wie eine Feder über den Boden zu gleiten. Du wirst mich nicht kommen hören. Erst wenn es zu spät ist! Auch habe ich ein sehr gutes Gedächtnis und einen scharfen Verstand. Es hilft mir alles schnell zu erfassen und zu reagieren. Also versuche gar nicht mit mir zu spielen.

SCHWÄCHEN:
~All of us have a weakness~
// Jekyl... warum siehst du nicht ein, das du verloren hast?// Weil ich niemals verliere!//


Schmerz. Er zuckt durch meine Pfoten und raubt mir den Atem. Er zwingt mich zu Boden und Blut tropft aus meinem Maul. Mein eigenes Blut... denn mein eigener Körper wendet sich gegen mich. Hin und wieder habe ich diesen Schwächeanfall. Manchmal will mein Körper meinen Geist einfach nicht annehmen und lässt mich schwach werden. Ich weiß nie wann es passiert, aber wenn es kommt, dann mit großer Wucht. Außerdem kann ich nicht wirklich gut jagen. Ich musste es bis jetzt noch nie alleine tun und so scheitere ich sogar an einem einfachen Hasen. Dadurch muss ich mich von Aas ernähren oder mir Beute von anderen Hunden stehlen. Hin und wieder erwische ich zwar selbst was, aber es gibt ja einfachere Wege. Ein weiterer Punkt ist wohl, dass ich panische Angst vor engen Stellen habe. Ich drehe durch, wenn mein Körper irgendwo eingeklemmt ist. Ich kann keine klaren Gedanken mehr fassen und glaube sterben zu müssen, was meine Angst noch mehr schürt, da ich auch Angst vor dem Tod habe.


VORLIEBEN:
~There is something I love~
//Hast du den nichts was du liebst?// Das hat dich nicht zu interessieren!//


Natürlich habe ich auch gewisse Dinge die ich Liebe. Und ich habe gelernt die Ruhe zu schützten und zu lieben. Dieser Moment wenn einmal nichts um dich herum kracht. Keine Schreie, kein Kämpfen. Nur diese eine gewisse Ruhe. In letzter Zeit kann ich sie öfters hören und ich habe Angst, dass sie irgendwann die Bedeutung verliert. Zu normal wird. Das will ich nicht... ich würde mir dieses Gefühl am liebsten Bewahren. Genauso mag ich den Sommer sehr gerne. Ich mag es, wie die Sonne sich in mein Fell brennt und mir das Gefühl gibt in Flammen zu stehen. Es macht mir nichts aus, wenn ich mehrere Tage durch die Sonne wandern muss, viel mehr scheint mir ihre Wärme Energie zu geben.

ABNEIGUNGEN:
~I hate it... all...~
//Warum tust du dir das selbst an?// Weil ich ... weil ich es tun muss. //

Fähen. Das ist das erste was mir einfällt. Ich hasse sie, verabscheue sie! Würde am liebsten ihren Tod sehen. Doch das ist nicht möglich. Denn irgendwie müssen wir ja doch weiter existieren. Dennoch halte ich lieber Abstand von ihnen. Genauso hasse ich mein Herz. Hasse es, das es so leicht zerbrochen war, als ich meinen Herrn verloren habe und deswegen verabscheue ich auch den Tod. Den Tod und all jene die dafür verantwortlich sind. Eigentlich kann man sagen, dass ich etwas gegen die ganze Welt habe. Gegen alles und jeden. Und es wäre zu viel, alles einzeln aufzuzählen. Viel zu viel.

SONSTIGES:
//Willst du nicht bei mir bleiben? // Ich habe dich schon längst verlassen!//

Meine Zukunft ist ungewiss und ich habe noch nicht vor darüber nachzudenken. Jedoch möchte ich irgendwann meinen Bruder finden und ihn nach den wirklichen Ereignissen fragen. Selbst wenn er mich nicht kennt.




Dieser Beitrag wurde am Fr Okt 16, 2015 9:03 pm erstellt.

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Dieser Beitrag wurde am Do Okt 22, 2015 9:10 pm erstellt.

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